Estland
Lettland
Litauen
aber natürlich ganz eigenständig
War es es das Schützen-Biwak? Oder bei der Freiwilligen Feuerwehr? Es ist schon einige Jahre her, aber unvergesslich. Auf jeden Fall war’s ein Sonntag, ca. 11.45 Uhr. Ein Bauernhof am Rande des Ruhrgebiets. Staunen über die Uniformierten, die schlendern, grüßen, plaudern und hier und da ein Gedeck verzehren, während man selbst irgendwie noch den vorherigen Abend verspürt, der selbst verständlich in gänzlich anderem Ambiete verbracht wurde. Plötzlich hellwach, als statt Keyboardgedudel des Alleinunterhalters über das ganze Gelände die Durchsage des Zeremonienmeisters schallt:
Und dann möchte ich noch hinweisen auf auf unseren “Tag der Hinterhofmusik” in der Erlebnisgastronomie XY in Bergkamen. Wer da kommen möchte, ist herzlich eingeladen von unserem Karl H(….). Der bringt auch auch viele Freunde mit. Ich les’ mal so’n paar vor: Rudolph-Heß-Quartett, Hugo und Walter… mit der singenden Säge – also, da sind ein ganz paar urische Instrumente dabei. Letztes Mal sind wir um 10 Uhr angefangen und abends um 23 Uhr waren wir alle dudeldick von … selbstgemachten… was war datt? Enzian!
Jack Johnson | Brushfire Fairytales
Angesichts des neuen Albums gibt’s (gab’s?) bei Saturn die alten günstiger.
Das verkündet zumindest Springers Fachorgan “Die Welt”:
Cihan Yesil, Geschäftsführer bei “Güney”, dem Hersteller für die Verpackung des “Pommes-Döner”, hat ähnliche Erfahrungen gemacht: “Der “Pommes-Döner” ist im Moment vor allem bei jungen Leuten ein echter Trend, unsere Ware ist fast ausverkauft.” Insgesamt schätzt er den Absatz des Snacks in Hamburg auf mehr als 400 000 Stück monatlich.
Aber Achtung:
nicht alle Fast-Food-Fans reagieren positiv auf die Neuerung, wie Haydar Sahin, Imbißbesitzer aus Eimsbüttel, erzählt.
Bin gerade bei einer Google-Suchanfrage über diese Anzeige gestolpert:
Das Suchergebnis bei Ebay ist aber eher enttäuschend: Bloß so was wie “Döner Schaschlik Hähnchen Grill Ofen” und ‘ne Döner-Leuchtreklame, kein Second-Hand-Dürüm oder so.
(Ich sehe schon: Döner hätte hier ein eigenes Tag verdient. Okay, beim nächsten Mal.)
Deutsch-türkischer Freundschaftsverein e. V.
Eigentlich müssten es ja in ca. 99 Prozent der Fälle viel eher “Interessengemeinschaft Teetrinken – Rumhocken – Kartenspielen / Club türkischer Männer” heißen. Bei mir taucht im Vorbeigehen an diesen Läden immer wieder die Frage, weshalb sie standardmäßig mit Neon-Flutlicht ausgerüstet sind. Könnte mir wahrlich ein angenehmeres Ambiente zum gepflegten Abhängen vorstellen. Aber vielleicht muss man die Atmosphäre da ja erst mal selbst austesten.
Die dortige Autobahnraststätte ist angeblich die schlechteste Deutschlands. Laut ADAC, und wenn der das sagt, muss es stimmen. Oliver Maria Schmitt war da:
Um eine Keimprobe zu nehmen, bestellen wir »Hähnchen Cordon Bleu gebacken mit Pommes frites« für 5,70 Euro und erhalten das Bestellte umgehend aus dem Fett gefischt. Das übersichtliche Gericht mit neckischem Salatklecks ist ein Bekenntnis zur deutschen Kantinenküche alter, vielleicht ältester Schule. Das Hähnchenfleisch ist glasig und geht optisch ununterscheidbar in den eingebrachten Füllkäse über; der schnitzelfarbene Panadepanzer lässt sich, geschickt geknackt, problemlos im Ganzen ablösen und entsorgen; Geschmack kann der Essware sofort und in beliebiger Menge hinzugefügt werden, denn auf jedem Tisch finden wir (…) den klassischen deutschen Gastro-Vierer: Pfeffer, Salz, Maggi und Fondor, das legendäre »Feinwürzmittel für Gemüse, Salate, Suppen, Soßen, Reis- und Kartoffelgerichte, Teigwaren, Eierspeisen, Geflügel, Fleisch, Fisch«.
Direkt zur Homepage – ebenfalls ganz alte Schule, da blinkt es noch, dass die Schwarte kracht.
Fredrik Larsen war wohl als norwegischer Ausstauschstudent in .de. Ansonsten ist’s gut erfunden. Zitat:
DerKommizars erste offizielle brief. Habe heute das erste offizielle brief das zu meiner neue name Fredrik DerKommizar Larsen geschickt ist bekommen, ein mitteilung dass ich sprachstipendium bekommen habe. Automatisch geil!
… das angeblich erste Open-Source-Bier kommt aus Dänemark.
Super Idee! Nur Guarana im Bier, tut das Not..?
fragt Moe’s Blog. Und der hat es vom Spreeblick.
Manchmal bleibt der Mund einfach nur weit offen. Minutenlang. Zum Beispiel, wenn man im Vorbeigehen nichtsahnend den Blick ins Schaufenster eines Anglerfachgeschäfts schweifen lässt. Und dann sieht, was einem da entgegenlächelt.
Kopfschütteln, verhaltenes Lächeln bis Grinsen über die abgefahrene Welt, aber doch irgendwie ein Kloß im Hals beim Gedanken an die Typen, die sich das in die Garage hängen.