Jetzt wissen wir, was die Stunde geschlagen hat: Antonia Rados berichtet aus Frankreich.
… sagt Astrid Paprotta
Jetzt wissen wir, was die Stunde geschlagen hat: Antonia Rados berichtet aus Frankreich.
… sagt Astrid Paprotta
Straßenkunst in Zeiten von Hartz IV
Interpunktion und Orthografie meiner Beiträge sind frei erfunden. Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist keineswegs beabsichtigt.
»Deutschlands klügste Chauvis«
Hat sich der Blick in die Neon (nur gedruckte Ausgabe) doch mal gelohnt – für das exklusive Tagesprotokoll von TV-Dominator, All-Purpose-Testemon und Ex-Journalist G. Jauch. Auszüge:
7.15 Uhr: Zum Frühstück die aktuellen Kontoauszüge, vorgelesen von Lebensgefährtin Thea. Prüfen, ob der kleine Einwurf “ist das jetzt brutto oder netto?” sie wieder aus dem Konzept bringt. Neben dem Esstisch stehen die vier Töchter mit ihren Schulranzen aufgereiht und addieren alle Zahlen im Kopf.
10.00: Kurz vor dem Aufbruch Anruf von verdächtig heiterem Thomas Gottschalk aus Malibu. Einladung, mit den Kindern Halloween spontan rüberzukommen, aus pädagogischen Gründen ausschlagen. Aber die Gelegenheit nutzen, um noch schnell ein paar gut abgehangene Herrenwitze mitzuschreiben, für später.
19.00 Uhr: Maske. Der Evolutionsbiologe wird gerade als Affe geschminkt. Ihn, wenn er aufbegehrt, kurz belehren: “Steht alles in Ihrem Vertrag.”
Dank an Neon-Protokollant Michael Ebmeyer (Bierfieber).
Oder, besser gesagt, mit Handy-Logos des größten deutschen Providers.
Ist Günther Jauch hier eigentlich auch werbend tätig?
Hordenweisen scheinen Schriftsteller lesereisend durchs Land zu ziehen, um neben der Buchpromotion mit dem Leben und den Leuten in Kontakt zu kommen, Stoff zusammeln und Erfahrungen usw. Gut, in Ordnung, auch wenn sie in achtzig bis neunundneunzig Prozent der Fälle nur mit Taxifahrern, Bahnreisenden, Literaturbetriebswirten, ihnen ohnehin geneigten Literaturkonsumenten sowie Wichtigtuern zu tun haben. Wäre ja alles nicht so schlimm, wenn die lesegereisten Schriftsteller uns nicht anschließend mit ihre Lesereiseerlebnissen zu beglücken versuchen würden. Das war mal witzig. Ca. tausend Jahre her. Aufhören, sofort, ihr da draußen, sonst endet ihr wie Stuckrad-Barre.
(Jakob Hein fühle sich ausgenommen. Der war ein netter Lesereiser und sollte bitte alles unverarbeitet lassen. Zum Beispiel, wie er sich angesichts zu erwartender St.-Pauli-Fans ums reibungslose Biertrinken nach der Veranstaltung sorgte.)
Wegen der Schleichwerbungsdebatte: Dittsche in der neuen Staffel nach Jever & Becks mit fiktiver Biersorte? Das Dittsche-Forum (sonst nen bißchen betulich) hat nen Screenshot und tendiert zum “Dittscheberger”.
Nachtrag: In der Ecke sieht man immer noch zwei Kästen Jever stehen.