In ihrer einzigen Lachnummer gefangen
Nüchtern, präzise und vernichtend anaylisiert Stefan Niggemeier, warum der Mann mit dem “lustig gemeinten gelben T-Shirt, auf dem im Langenscheidt-Wörterbuch-Stil “Deutsch – Frau / Frau – Deutsch” steht, und seine Kollegen gerade das nicht sind:
Aber anders als früher verlassen die Witzfiguren von heute ihre fiktionalen Kontexte. Sie scherzen bei “Sieben Tage, sieben Köpfe”, improvisieren bei “Genial daneben”, raten bei “Wer wird Millionär” und kommentieren ununterbrochen alte Film- oder Musikclips in einer der siebentausend Fließband-Chart-Shows. Und schaffen dabei das Kunststück, scheinbar als echte Menschen aufzutreten und doch nie aus ihrer Rolle zu fallen.
(Unsere Komiker: Warum Atze und Maddin nerven)