Dicke Boxen, fette Flyer: fukkle bim jerry » Blog Archive » soundsystems
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Meine ersten Worte waren „Pompim“, „Ogangang“ und „Feif“. Diese drei Worte deckten auch komplett meine Interessengebiete ab: Ponies, Orangensaft und Fleisch. Bis zum heutigen Tag habe ich es nicht geschafft, Vegetarier zu werden, was bei dieser Prägung auch nicht weiter verwunderlich ist.
Komplette Selbstentblößung: Ein Spreeblick-Autor schreit “Hallo Datensammler” und gibt ihnen Futter von Anfang an:
Geburtsort war ein Krankenhaus.
Tiefkühltrends oder Parallelgesellschaften im Supermarkt
Die Riesenmaschine meldet, dass sich jetzt auch Ketchup-mit-schon-Parmesan drauf, quasi ein Set, käuflich zu erwerben sein. Props an die wohlmeinende Nahrungsmittelindustrie.
Zu unseren persönlich Neuentdeckungen zählt TK a la turka – der Dreierpack Lahmacun:

Unweit der Fundstelle dieses Mekkafood-Produktes findet sich jedoch beruhigenderweise auch ein klassischer Vertreter deutscher Hausmannskost. Es gibt sie noch, die guten Dinge.

oder how to get off
Meine Armut kotzt mich an
Ick will auch mal an viel Kohle ran
Mal das richtig große Ding abziehn
Und über Nacht bin ick King von Berlin
Doch es reicht nur ein bisschen Spass
Ne Kiste Bier und ne Packung Gras
Ist auch dem Toni sein Lieblingssong, wie ich gerade lese.
Bild, funktionale Analphabeten
Ich staune ja immer wieder, wenn ich Leute akribisch minutenlang einen Bild-Artikel buchstabieren sehe, der aus nicht mehr als drei Absätzen besteht, die man in zehn Sekunden überflogen hat. Da scheint der Finger zur Hilfe nötig zu sein, man sieht förmlich, wie es hinter der Stirn des Lesenden arbeitet. Kapieren die es wirklich nicht? Für mich ist das immer wieder die Bestätigung, wie viele funktionale Analphabeten es tatsächlich gibt.
Neu war mir aber, dass Bild selbst damit wird, dass es seine Leser für minderbemittelt hält:

(aus gegebenem Anlass noch mal der Fingerzeig zu Bildblog).
Feta der Marke “Patros” fand ich schon früher geil, weil auf der Packung trotz Griechenbildchen unverblümt “Weichkäse aus deutscher Fertigung” zu lesen stand und gar nicht erst versucht wurde, das Produkt in die Nähe von Schafsmilch zu rücken.
Jetzt haben mich die Patrossianer abermals beindruckt: Ihre Packung hat neuerdings unten eine Etwas-Härter-Plastikschale, so dass die Fetasuppe einem nach dem Anschneiden nicht in den Kühlschrank läuft. Die Patros-Website überrascht mit einer weiteren Neuigkeit: “NEU: Patros Original Griechischer Schafmilch-Feta!”
Da kann man ja gespannt sein, wenn erst mal die Patros-Welt neueröffnet wird.
Efes offenbar nicht so preiswert

