January 2007


fotos | leidkultur | linkin' park | style27 Jan 2007

Der ungewollte Aufstieg von Tannenzäpfle in deutschen Großstädten und was der Bruder von Wolfgang Schäuble damit zu tun hat (Spiegel).

Meine Theorie ist ja immer noch, dass das Bier zunächst in Berlin von den sprichtwörtlichen Exilschwabenhorden importiert wurde. Wenig später haben es dann minderwertigkeitskomplexbelastete Hamburger dort erblickt und gemeint: “Offenbar ein Kultbier. Was die hier in der ‘richtigen Großstadt’ haben, brauchen wir auch.” Der Siegeszug war nicht mehr aufzuhalten … (wobei die Bionade ja den umgekehrten Weg zurücklegte)

Rothaus Tannenzäpfe in der

Fun Facts: Die Schwarzwaldbraut vom Tannenzäpfle-Logo heißt laut Spiegel “Biergit Kraft”. Und Herr Schäuble beschwert sich, er bekäme keinen Managernachwuchs, weil dessen Ehefrauen (!) das Wetter auf 1000 Meter Höhe zu hart sei.

cctv | fotos | signs o' the times22 Jan 2007

Da war Freud beim Schildermalen im Spiel, klar.

CCTV in Vienna

Oder was sagen die Fachleute?

fotos | german angst | produktvielfalt | signs o' the times22 Jan 2007

Oma Ilses Kalahari-Tee

cctv | german angst | style22 Jan 2007

Ohne hier in die an anderen Stellen gepflegte Selbstreferentialität zu verfallen – das ständige Geflickre und Livegeblogge auf Internet-/Medien-/usw-Veranstaltungen geht wohl nicht nur mir auf den Sack. Zumal offenbar ungezwungene Bloggertreffen noch weiter ausarten:

Worein ich dann gestern Abend schneite, war statt dessen ein berufliches DLD-Blogbusinesstreffen: Anzugträger, heftiges Visitenkartengetausche, für das gesponserte (keine Ahnung, von wem) Buffet und Getränke musste man sich einzeln offiziell fotografieren und filmen lassen.

Zumal, wenn das Ergebnis dann noch eine “Zombiefreakshow” (gemeint ist das hier) ist, die außer Datencrawlern und Selbstbeweihräuchern keiner braucht. “Missverständnis” oder die schlichte Wahrheit “There is no free Currywurst”?

Andere machen sich vorab Gedanken – etwa: Wer nicht fotografiert werden will, soll eine rote Wollmütze tragen.
Als Abwehrreaktion kann ich nur das

Shirt

“Don’t flickr me”-Trikot empfehlen.

linkin' park | style21 Jan 2007

Bloggers were invented ca. 300 AD, and were originally called “monks”. Like their distant descendents, monks had shitty haircuts, and never got laid.

[Quelle] 

leidkultur | wirrwarr21 Jan 2007

Warum, warum, warum … muss eigentlich nach jeder Wetten-dass-Sendung irgendwo ein Medienjournalist eine ellenlange Besprechung der Sendung veröffentlichen? Können die ihre Seiten nicht bitte anders füllen? Und wann ist eigentlich endgültig Schluss mit Gottschalks Altherrengeschlabbere?

linkin' park | politricks | style19 Jan 2007

Lieblingsbloggerin Welty im Tagesschau-Blog über das bayerische Personalkarussel.

americana | fotos | linkin' park | style15 Jan 2007

Origami-Yoda

Faltanleitung Origami-Joda als PDF (via netzpolitik)

linkin' park | produktvielfalt | style14 Jan 2007

Hier gucken, lachen.

americana | linkin' park | style14 Jan 2007

Zu Gast bei den Eltern von George Clooney – ein wunderschönes Lesestück im SZ-Magazin, das den Glauben an das gute Amerika wiedererweckt:

Über George Clooney weiß die Weltöffentlichkeit ungeheuer viel – über seine Exfreundinnen (Talia Balsam, Céline Balitran, Lisa Snowdon), sein Haus am Comer See (15 Zimmer, 18. Jahrhundert), sein Hausschwein (gerade gestorben), seine Opposition zum konservativen Amerika (gegen den Irakkrieg, für einen UN-Einsatz in Darfur). Clooney ist eigentlich fast jeden Tag in der Zeitung, er dementiert nie etwas, lässt sich als die neue Identifikationsfigur der amerikanischen Liberalen, als neuer Kennedy, genauso feiern, wie er sich von allen und jedem zum Sexiest Man Alive wählen lässt; zwischendurch fährt er nach Darfur oder redet vor dem UN-Sicherheitsrat: All das stimmt wirklich, all das ist bekannt, doch gleichzeitig hebt sich alles irgendwie gegenseitig auf. Das ist der Clooney-Trick. Am Ende bleibt ein Wust an Clooney-Infos, aus dem der wahre George Clooney, falls es ihn gibt, gut gelaunt hervorwinkt. Jetzt kommt zu diesem Wust auch noch hinzu, dass George Clooney offenbar spricht wie ein Trottel in einer amerikanische Vorabendserie. »Hey Pop, how’s my old man doin’?«

wirrwarr11 Jan 2007

Jauch, das Weichei, jedenfalls nicht. Angst vor politischer Einflussnahme durch die ARD-Chefredakteure? Er, der Wunschkanzler der Deutschen? Da steckt doch was anderes dahinter.

dittsche | wirrwarr08 Jan 2007

Pony ist nur ne Bezeichnung für klein. Ne große Flasche Sekt heißt “große Flasche Sekt”, ne kleine Flasche Sekt heißt “Pony”.

Und Vorsicht vor den Gnotschi-Bakterien und schwerer Luft!

Next Page »