“Deichmann ist das Stichwort. Salamander, Görtz, das ganze Programm …”
- Dittsche über die Schuhmafia
“Deichmann ist das Stichwort. Salamander, Görtz, das ganze Programm …”
- Dittsche über die Schuhmafia
»Neutraler Betrachter« fragt kritisch nach
… schon merkwürdig, wenn Ulle dem alten Kumpan “Hab ich dir eben schon beantwortet, wir kommen hier doch nicht voran” antwortet, und Beckmann dann – mit seiner berüchtigten Miene “Kritischer Interviewer” (man entsinne sich an das letzte Gespräch mit Möllemann) penetrant siezend nachhakt: “Jan, Sie …”
Im Grunde sind wir, Jan, da auch Fans …
Jetzt aber mal Schluss, sonst können wir diese feine Seite hier am Ende noch auf den Haufen mit den ganzen Medienweblogs schmeißen …
Wer hier die ursprüngliche Formulierung “pentratant” vermisst: Habe mich dann doch zugunsten des konventionelleren Begriffs entschieden.
DJ Vadim feat. Demolition Man | Who Me
Der Grabscher des Greisensenders

Das übliche Kritikerlamento zu “Wetten dass” diesmal vorab (FAS/Spiegel) – unter dem Stichwort “Fremdschämen”:
Längst also gehört es zur offiziellen Rezeptionsgeschichte, das Wort, das das Gefühl auf den Punkt bringt, welches jeden Auftritt Gottschalks begleitet, was es nicht leichter macht, sich auf die Seite derjenigen Kritiker zu schlagen, die pflichtbewusst am Montag nach der Sendung ihre Häme über Garderobe und Benehmen des Showmasters ausschütten. (…) Und trotzdem muss man ihm endlich mal gewaltig auf die Finger klopfen, weil es nicht sein kann, dass man sich nur als Freak verkleiden muss, um das Betatschen schöner Frauen vor zwölf Millionen Zuschauern als gesellschaftsfähiges Verhalten zu etablieren.
Autor Harald Staun fragt sich unter anderem, ob für die Stars sexuelle Belästigung ein akzeptabler Preis für die Werbeplattform “Wetten dass” ist, und was Gottschalks Gestöhne mit Patriotismus zu tun hat.
26. Februar:
Niggemeier: “Wer nicht grabscht, ist schwul”
Eine alte Frau zur anderen: “Merhaba.”
Warenauslage, von unten nach oben
Auch hinter dem Schalter setzt man offenbar verstärkt freie Mitarbeiter ein.

“Weniger Kormorane und mehr Schweineâ€
Und “Arbeitsplätze statt Nistplätze” für Meckpomm, fordert CDU-Landeschef Seidel beim politischen Aschermittwoch in Demnin. Die Büttenrede hielt die Kanzlerin. Außerdem: Verspätete Narren, Schalmeien und das Pommernlied. Es berichtet Christian Thiels im Tagesschau-Blog.
Schön, dass sich auch in unseren Breiten die mediterrane Esskultur immer mehr durchsetzt. Weg von großen Fleischbergen und Kantinenfraß hin zu mehr Genuss, zu einem Mehr an Leben.

Geschickt hat sich der Designer zudem für ein Objekt entschieden, dass sich je nach Tageszeit oder Durstart als Latte Matschieato im Coffee-To-Go-Becher oder klassisches kleines Pils mit Dreck auf der Schaumkrone interpretieren lässt.
Sobald es draußen schummrig wird, dimmt die zuverlässige Tresenkraft in mehreren Schritten das Licht des Art Déco-Kronleuchters herunter, um den anwesenden Zeitungslesern zu signalisieren, dass es an der Zeit ist, um von Kaffee, der hier üblicherweise nicht im Glas wie auf der anderen Seite der Piazza serviert wird, auf alkoholhaltige Kaltgetränke umzusteigen. Gleichzeitig wird, um den Abendbetrieb einzuläuten, stetig die Lautstärke der Hintergrundmusik hochgefahren. Man trinkt jetzt Pils aus braunen oder grünen Flaschen, das man sich an der Bar abholt. Tischbedienung gibt es nur bis 19 Uhr, Sauerstoff auch. Danach sind die Kettenraucher in der Überzahl.
Schleichend übernehmen nun kurzzeitig die Pinnebergerinnen, die sich in ihren
hohen StiefelnFick-mich-Stiefeln und kurzen Hosen von der anderen Seite des Schulterblattes hierher verirrt haben, den Laden. Sie sorgen für den Beck’s Gold-Umsatz der Woche und machen die ständigen Saalbewohner vorübergehend zu Obdachlosen.

Wenn’s mal wieder etwas länger dauert, setzt die Bahn offenbar neuerdings auf eine offensivere Kommunikationspolitik.
Der vor allem in Ostdeutschland berühmte und beliebte kritische Pressezeichner Willy Moese starb am 14. Februar 2007 im Alter von 79 Jahren am Tode.