Um kurz vor zehn ist im neuen Prunkstück der Hauptstadt noch nicht wirklich viel los. Trotzdem innerhalb von fünf Minuten einige Attraktion:

Zwei Kängurus ohne Kopf werben für Australien. Die Konkurrenz hat sich in Röckchen und Indianer-Kopfputz geschmissen (was das mit Taiwan zu tun hat, kann ich nicht beurteilen), einer der Truppe humpelt auf Krücken heran. Auf einem riesigen Laptop wird gezeigt, was man alles mit Windows-Vista anfangen kann: Offenbar vor allelm Solitär spielen. Leider drücke ich zu spät auf den Auslöser – vielleicht haben die Hostessen vom Bedienungspersonal was gemerkt.

Betriebssystempräsentation im Bröckelbahnhof

“Wenn ick wüsste, wo det allet is, wär ick Taxifahrer”, bekommt ein Tourist zu hören, der sich beim Einsteigen beim Buschauffeur nach irgendetwas erkundigt. Det ist Barlin.

Den Willkommensgruss an Mehdorns Bröckelbude entdecke ich erst später, auf dem Rückweg, als ich in den entscheidenden Minuten versuche, möglichst schnell durch das Ausnutzen aller verfügbaren Aufzüge, Tunnel, Fuß- und Rolltreppen vom S-Bahnsteig auf der obersten Ebene zu einem unbekannten Gleis im UG 2 zu gelangen:

Bombardier – willkommen in Berlin.

Kann man auch als Imperativ verstehen.