July 2007
Stellen wir uns schon jetzt die Frage: Erst kam Ruccola, dann Bärlauch – und was wird nach dem Ablaufen dieses Trends dessen legitimer Nachfolger? Feldforschungen im Bekanntenkreis ergaben noch keinen eindeutigen Kandidaten: Brennnessel oder Löwenzahn vielleicht?
Zeitmanagement ist meine Sache nicht. Mit dem Döner in beiden Händen, unfähig, mich anders zu manövrieren, erkenne ich, dass Handys mit der Fähigkeit, Zeitpläne und Kalender mit dem Rechner abzugleichen (syncing), nicht die beste Idee sind. Die Terminierung, die an mir losvibrierte, kitzelte tief am Hosenbein, fünf Minuten lang, fast schien’s, als würde dieses Gefühl erst mit Auslaufen des Akkus ein Ende haben;
Abhilfe schon für wenig Geld:

Rap-Coverversionen von weißen Entertainern: das zweite Video ist cool, aber das erste ist richtig groß. Gibt’s das auch für zum Runterladen?
“Los! Hol’s!” (Abt. Blogbrauchtum)
8 Wahrheiten über den Blogautoren werden eingefordert. Nun denn, die berühmte Ausnahme zur Bestätigung der Regel:
1. Eigentlich wollte ich nie ein Weblog schreiben.
2. Eigentlich finde ich Stöckchen-Spiele wie dieses scheiße.
3. Alptraum aus Kinderzeiten: Ich merke erst an meiner Grundschule, dass ich nur auf Socken unterwegs bin. Bitte interpretieren Sie jetzt.
4.Schreckerlebnis aus Schülerzeiten. Auf einem meiner ersten selbstgekauften Pizza-vom-Blech-Stücke war Thunfisch am Rand, was ich erst beim Reinbeißen mit Abscheu merkte.
5. Ich ärgere mich nicht nur über zuviel “Schönen Tag noch”- oder “Viel Spaß noch”-Gewünsche, sondern mag es zudem nicht, wenn Leute einem Grüße an Dritte auftragen, die sie kaum kennen oder selten sehen. Die können doch dann bitteschön selbst mal Kontakt aufnehmen.
6. Zu den Sprachen, die ich mir erfolglos im Selbststudium beizubringen versuchte, gehört u. a. Klingonisch.
7. Manche Dinge halte ich geheim.
8. Stöckchen finde ich immer noch scheiße.
Elegant gleitet das Girl mit den blonden Dreads auf seinem Skateboard die Straße entlang, nebenher läuft ihr Hund an der Leine, mit der anderen Hand hält sie das Handy ans Ohr und telefoniert.
Auf dem Fahrrad wäre das kaum möglich gewesen.
… oder The Life of a Wendy-Boy
“Mitunter noch einiges optimieren”

Falls auch Sie über eine Erweiterung Ihres Modells nachdenken, finden Sie hier (vermutlich) alle notwendigen Zusatzbausteine …
Erheblich liebevoller wird im gleichen Laden übrigens eine andere Abteilung ausgeschildert:

Es gibt sie noch, die guten Dinge … (2)
Zuerst der Schock: Sushi und Weightwatchers an der Tanke von Großstadt 1.

In Großstadt 2 dann die Beruhigung: gleich zwei Klassiker auf einmal. Auch wenn bei dem einen das Etikett erneuert wurde.

