Die GDL ließ sich noch Zeit mit ihren Aktionen, es war nicht allzu voll in Mehdorns weißem Wurm, und der Typ gegenüber – Laptop, Anzug, halblange Haaren und mit einer irren Lache, aber nicht ganz unsympathisch – hatte eh schon begonnen, auf Englisch mit dem ausländischen Mitreisenden neben mir Konversation zu betreiben. Der trug einen Fusselbart mit Käppi, hatte vor sich eine Prayer-Schedule ausgebreitet.

Er stellte sich dann aber als ganz aufgeschlossen heraus, als auch ich mich ins Gespräch einschaltete und unter anderem meinen Spruch mit den vermutlich enttäuschten Touristen, die nach dem WM-Sommer mit völlig falschen Vorstellungen aus Deutschland abreisten, um beim nächsten Besuch fürchterlich enttäuscht zu werden. Er hatte in den USA studiert, kam ursprünglich aus Pakistan, verglich jetzt seine Reiseeindrücke Deutschland und England. Ein belangloses Gespräch, aber doch wichtig, wenn inzwischen bei Menschen mit Vollbärten und Schlabbergewänden tendenziell erst einmal ein unsympathischer Eindruck aufkommt.