Digitale Bohème con Elterngeld
Gewungenermaßen seit drei Tage das Leben der digitalen Bohème gelebt. Und was immer Sascha Lobo sagt: Es ist schon blöd, als Dauerzustand das Büro dorthin zu verlegen, wo freies WLAN ist. Für Strom ist gesorgt, der Kaffee ist nicht schlecht, aber was tun muss, wenn man davon dann pinkeln muss? Einen der anderen Laptop-Männer ansprechen, ob er mal eben kurz darauf aufpassen kann? Beziehungsweise mal eben kurz schon wieder?
Merkwürdigerweise sind es nur Männer mit Rechnern im Haus 73 dieser Tage. Einer auch mit Kind. Vermutlich ein Elterngeldbezieher, der statt ans Spielplatzbanksitzen lieber an sich selber denkt – aber für ebenso wahrscheinlich halte ich es, dass das gar nicht seins ist und sich der Bohemien sein Geld als Tagesmutter verdienen muss.
Soundtrack-Empfehlung: King vom Prenzlauer Berg.
February 18th, 2009 at 6:26
Hei, manchmal die Bildersuche doch nett, Perlen unter der Oberfläche zaubert die oft.
Jetz aber mal weiterarbeiten und das hübsche Bild entführen, kriegt bei mir bischen frisches Futter, Datum hast ja, Linkhäufchen auf dem Gehweg sind Seuche ^^
Marie ;