Überwachung in der Umkleidekabine
Vorher hielt ich es immer für eine Urban Legend …

Überwachung in der Umkleidekabine
Vorher hielt ich es immer für eine Urban Legend …

Wolfgang hinter Gittern oder die 1000 Gesichter des Dr. Schäuble
Ein weiteres Stück aus meiner Sammlung – und damit ein frohes Neues Jahr mit der Vorratsdatenspeicherung!
Peter mahnt, Wolfgang guckt zu

Oberdatenschützer Peter Schaar warnt in einem Buch vor dem Überwachungstaat – mit ungewöhnlichem Gratulanten:
Am Dienstag, den 9. Oktober um 11 Uhr findet in Berlin die Buchvorstellung zusammen mit Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble statt. (Quelle)
Wüßte mal gerne, ob die beiden anschließend zusammen ein Bier trinken gehen.
Schwarz-weiss-Malerei feat. Wolfgang S.

Am Samstag wollen Bürgerechtler, Datenschützer und andere in Berlin gegen Wolfgangs Überwachungswahn auf die Straße gehen. Am Tag vorher geht’s schräg gegenüber im Bundestag um die Vorratsdatensspeicherung. Mehr Infos auch bei netzpolitik.org.
Nicht ganz so viel deutlich wie in Bremen – aber die Schäuble-Stasi2.0-Schäublone ist auch in der anderen größeren Hansestadt präsent. Mit bürgerschaftlichem Engagement kennt man sich dort ja aus.

Blogger, Zombies, angemessene Bekleidung, Visitenkarten und frei saufen
Ohne hier in die an anderen Stellen gepflegte Selbstreferentialität zu verfallen – das ständige Geflickre und Livegeblogge auf Internet-/Medien-/usw-Veranstaltungen geht wohl nicht nur mir auf den Sack. Zumal offenbar ungezwungene Bloggertreffen noch weiter ausarten:
Worein ich dann gestern Abend schneite, war statt dessen ein berufliches DLD-Blogbusinesstreffen: Anzugträger, heftiges Visitenkartengetausche, für das gesponserte (keine Ahnung, von wem) Buffet und Getränke musste man sich einzeln offiziell fotografieren und filmen lassen.
Zumal, wenn das Ergebnis dann noch eine “Zombiefreakshow” (gemeint ist das hier) ist, die außer Datencrawlern und Selbstbeweihräuchern keiner braucht. “Missverständnis” oder die schlichte Wahrheit “There is no free Currywurst”?
Andere machen sich vorab Gedanken – etwa: Wer nicht fotografiert werden will, soll eine rote Wollmütze tragen.
Als Abwehrreaktion kann ich nur das

“Don’t flickr me”-Trikot empfehlen.
Meine ersten Worte waren „Pompim“, „Ogangang“ und „Feif“. Diese drei Worte deckten auch komplett meine Interessengebiete ab: Ponies, Orangensaft und Fleisch. Bis zum heutigen Tag habe ich es nicht geschafft, Vegetarier zu werden, was bei dieser Prägung auch nicht weiter verwunderlich ist.
Komplette Selbstentblößung: Ein Spreeblick-Autor schreit “Hallo Datensammler” und gibt ihnen Futter von Anfang an:
Geburtsort war ein Krankenhaus.