Jetzt wird zurück zensiert.
Wir verstecken das Netz vor Internet-Ausdruckern.
Den Code tatsächlich einzubauen war mir dann aber doch zu kompliziert.
Jetzt wird zurück zensiert.
Wir verstecken das Netz vor Internet-Ausdruckern.
Den Code tatsächlich einzubauen war mir dann aber doch zu kompliziert.
Stauffenberg/Tom Cruise schon immer insgeheim Atomkraftgegner?
Zumindest dieser Filmwerbung nach – man beachte das nachgerüstete Logo auf der Augenklappe.

Was ich mich dabei frage: Wie kann man für einen Film über den 20. Juli werben, ohne auf dem Plakat Hitler oder wenigstens SS-Schergen zu zeigen? Dieses Motiv wirkt, als stamme es vom Cover eines billigen Schmachtromans.
Neulich im Waschkeller:

Wenn ein Ruck durch unser Land geht, und man sitzt im ICE
Irgendwie muss ich bei der ganzen Eschede-Erinnnerungsgeschichte an diesen Song von Funny van Dannen denken. Irgendwie hatte ich die Zeile falsch zugeordnet – aus dem Lied, dass schon damals auf Melancholie macht, stammt Eschede nicht:
Das war in den Neunziger Jahren
Das war nicht irgendwann
Das war in dem Jahr als Jan Ullrich
Die Tour de France gewann
Aber Reformen wurden damals (damals! allein das Wort schon …) auch schon eingefordert, obwohls nicht einfach war. Noch mal Funny:
Mein Vater war schon SPD, ich bin’s natürlich auch
Wir sind halt für Gerechtigkeit, das ist bei uns so Brauch
Wir halten zu den Schwachen, denn wir spielen fair
Doch auch so nette Leute, haben’s manchmal furchtbar schwer
Notiz: Noch mal alles nachhören, in sentimentaler Stunde oder so. Aber besser als dauernd im Internet rumklicken und Zeit verdaddeln.
aber nach zwei tagen spätestens wirft man all das über den haufen, weil man selbst erstaunt ist, was der eigene magen so alles verträgt. ohne tabletten, ohne gewöhnung, ohne brechreiz, weil und wenn man nicht großartig darüber nachdenkt, wie das viech vor der zubereitung mal aussah. vegetarier-sein kann man dann ja auch wieder zu hause.
eigentlich wird nächste woche das schwierigste sein, back home, nicht noch mehr zum klugscheißer zu werden als man es sowieso schon ist: nicht im asiatischen restaurant andauernd anmerken zu wollen, daß es in taipeh viel leckerer und abenteuerlicher war. zieh’ dich schonmal warm an, monsieur vuong.
taiwan (11) – die sache mit dem essen
Und ein großzügiger Taxi-Mitfahren-Lasser, der sich morgens um sechs auch noch alles so gut merken kann, dass er es dergestalt ins Internet schreibt: hier.
Für Fleischer und solche, die gern zuschauen
Erst Schweinhälften, dann Motorräder? Wer hinfährt: Erzählt doch mal, wie’s war. Mehr Infos auf dick.de

Anti-Islamophobie-Training im Zug
Die GDL ließ sich noch Zeit mit ihren Aktionen, es war nicht allzu voll in Mehdorns weißem Wurm, und der Typ gegenüber – Laptop, Anzug, halblange Haaren und mit einer irren Lache, aber nicht ganz unsympathisch – hatte eh schon begonnen, auf Englisch mit dem ausländischen Mitreisenden neben mir Konversation zu betreiben. Der trug einen Fusselbart mit Käppi, hatte vor sich eine Prayer-Schedule ausgebreitet.
Er stellte sich dann aber als ganz aufgeschlossen heraus, als auch ich mich ins Gespräch einschaltete und unter anderem meinen Spruch mit den vermutlich enttäuschten Touristen, die nach dem WM-Sommer mit völlig falschen Vorstellungen aus Deutschland abreisten, um beim nächsten Besuch fürchterlich enttäuscht zu werden. Er hatte in den USA studiert, kam ursprünglich aus Pakistan, verglich jetzt seine Reiseeindrücke Deutschland und England. Ein belangloses Gespräch, aber doch wichtig, wenn inzwischen bei Menschen mit Vollbärten und Schlabbergewänden tendenziell erst einmal ein unsympathischer Eindruck aufkommt.
Noch nicht einmal neun, und Cherno Jobatey trifft auf die Prinzen.
Nicht ganz so viel deutlich wie in Bremen – aber die Schäuble-Stasi2.0-Schäublone ist auch in der anderen größeren Hansestadt präsent. Mit bürgerschaftlichem Engagement kennt man sich dort ja aus.
