“Man schlägt sich so durch …”
Schöne Streetart bei Caro im taz-Blog
“Man schlägt sich so durch …”
Schöne Streetart bei Caro im taz-Blog
Jetzt wird zurück zensiert.
Wir verstecken das Netz vor Internet-Ausdruckern.
Den Code tatsächlich einzubauen war mir dann aber doch zu kompliziert.
Stauffenberg/Tom Cruise schon immer insgeheim Atomkraftgegner?
Zumindest dieser Filmwerbung nach – man beachte das nachgerüstete Logo auf der Augenklappe.

Was ich mich dabei frage: Wie kann man für einen Film über den 20. Juli werben, ohne auf dem Plakat Hitler oder wenigstens SS-Schergen zu zeigen? Dieses Motiv wirkt, als stamme es vom Cover eines billigen Schmachtromans.
Peter Fox: Schwarz zu blau – feat. einen Stadtaffen und diverse Streetarts
Neulich im Waschkeller:

“Für unsere Bierfreunde ist vorgesorgt”
Alltagsbeobachtungen, einmal mehr.
In der Fußgängerzone, Rentner zur Ehefrau: “Gold An- und Verkauf, Da kannze … wenn ich mal kapoot jeh, kannze da meine Goldzähne hinbringen.”
Im modernen Kaffeeausschankbetrieb, Bedienung zur Kollegin: “Einmal Cap, einmal LaMa.”
Im ICE: Ein Vielreisender, der der Laptop-Dame gegenüber gekonnt den Trick zum Anschalten der Steckdosenleiste (mit Stift von unten in ein Loch prokeln). Ein dicklicher Typ, der gleichzeitig zwei Netbooks vor sich hat, mit dem einen irgendwelche Daten eingibt und auf dem anderen einen Film guckt. Zwei Geschäftsreisende, die sich über teure WLAN-Tarife in Hotels mokieren (ich bin also nicht der einzige Verärgerte) und dann losnerden: “Häufig haben die nur T-Online, manchmal können Sie sich sogar nur mit dem Explorer anmelden und dann wird gleich irgendwelches Active-X ausgeführt.”
Im Bord-Bistro: Neben den anpreisenden Lautsprecheransagen seit kurzem auch Kombi-Angebote wie im Fastfoodladen und Pizza. Da würde sich Teigfladen-Fundamentalist Werner Theurich wahrscheinlich entleiben.
Currywurst nicht bezahlt und “Heil Hitler” gerufen
Neukölln. Mitarbeiter des Ordnungsamtes hielten gestern Nachmittag einen Imbissgast in Neukölln fest, der seine Speisen nicht bezahlt hatte. Ohne seine Rechnung beglichen zu haben, verließ der 49-Jährige gegen 16 Uhr 15 den Imbiss in der Saltykowstraße, flüchtete zum Herrnhuter Weg und schrie mehrfach „Heil Hitler“. Alarmierte Polizisten nahmen den Mann fest, der nach einer Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen wurde. Er sieht nun Ermittlungsverfahren wegen Zechbetruges und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen entgegen.
Die klassische Schuljungen-Streetart blieb auch im frühen 21. Jahrhundert gegenüber künstlerischeren Spielarten dominant.
